Mathe lernen für die 7. & 8. Klasse
Worum geht es in diesem Zyklus?
Abschnitt betitelt „Worum geht es in diesem Zyklus?“Im 3. Zyklus (7.–9. Klasse) festigst du die mathematischen Grundlagen, die du in der Berufslehre, im Gymnasium oder in jeder weiterführenden Schule brauchst. Die Themen dieses Zyklus gliedern sich — wie im Lehrplan 21 — in drei Kompetenzbereiche:
- Zahl und Variable (MA.1) — Terme umformen, lineare und quadratische Gleichungen lösen, reelle Zahlen und Wurzeln.
- Form und Raum (MA.2) — Winkelsummen, besondere Dreiecke, Kongruenzsätze, Satz des Thales, Um- und Inkreis.
- Grössen, Funktionen, Daten (MA.3) — Prozent- und Zinsrechnung, lineare und quadratische Funktionen, erste Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Zwei Dinge verändern sich gegenüber der 5./6. Klasse grundlegend: Erstens wird die Variable zum ständigen Begleiter — kaum eine Aufgabe kommt ohne aus. Zweitens lernst du Begründen und Beweisen: nicht mehr nur “wie rechnet man das?”, sondern “warum stimmt das?”.
Wie du diese Seite am besten nutzt
Abschnitt betitelt „Wie du diese Seite am besten nutzt“Eine sinnvolle Reihenfolge, wenn du systematisch durchgehst:
- Start in der Algebra: Terme und Gleichungen → Prozent- und Zinsrechnung → Lineare Gleichungen und Gleichungssysteme.
- Dann die Funktionen — das neue Kernthema des Zyklus.
- Erweiterter Zahlenraum: Reelle Zahlen und Quadratische Gleichungen → Potenz- und quadratische Funktionen.
- Parallel: die Geometrie-Themen Geometrie (besondere Linien im Dreieck) und Kongruenz.
- Zum Abschluss: Wahrscheinlichkeitsrechnung — ein neues Gebiet, das auf Zählen und Brüchen aufbaut.
Wenn du für eine Prüfung lernst, suche direkt das Kapitel, das ihr gerade behandelt, und arbeite dich von dort aus weiter.
Die zehn Kapitel im Überblick
Abschnitt betitelt „Die zehn Kapitel im Überblick“Zahl und Variable
Abschnitt betitelt „Zahl und Variable“- Terme und Gleichungen — Termumformungen, Exponenten, Klammern, Ausklammern, Äquivalenzumformungen, Ungleichungen.
- Lineare Gleichungen und Gleichungssysteme — Einsetzungs-, Gleichsetzungs- und Additionsverfahren.
- Reelle Zahlen — Quadratwurzeln, irrationale Zahlen, und .
- Quadratische Gleichungen — binomische Formeln, quadratische Ergänzung, a-b-c-Formel.
Grössen, Funktionen, Daten
Abschnitt betitelt „Grössen, Funktionen, Daten“- Prozent- und Zinsrechnung — Prozentwert, Grundwert, Prozentsatz, Zinseszins, Wachstum und Zerfall.
- Funktionen — der Funktionsbegriff, proportionale und lineare Funktionen, Graphen.
- Potenz- und quadratische Funktionen — Parabeln, Scheitel- und Normalform.
- Wahrscheinlichkeitsrechnung — Zufallsexperimente, Laplace, Baumdiagramme, Summenregel.
Form und Raum
Abschnitt betitelt „Form und Raum“- Geometrie — Winkel, Mittelsenkrechte, Winkelhalbierende, besondere Dreiecke, Satz des Thales.
- Kongruenz — kongruente Figuren und Dreiecke, Kongruenzsätze (SSS, SWS, WSW, SsW).
Was kommt danach?
Abschnitt betitelt „Was kommt danach?“Nach der 8. Klasse geht es auf die Oberstufe: im Gymnasium zur Analysis (Ableitungen, Integrale) und linearen Algebra; in der Berufslehre zu angewandter Mathematik je nach Beruf. Viele Themen dieses Zyklus werden dort vertieft — der Satz des Pythagoras, die Trigonometrie und exponentielle Prozesse kommen in der 9. Klasse dazu.
Viel Erfolg beim Lernen.
Quellen
- Lehrplan 21 — Mathematik — Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK)
- Lehrplan Volksschule Aargau — Mathematik — Kanton Aargau, Departement Bildung, Kultur und Sport