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Terme aufstellen – Vom Alltag zur Formel

Weiterführend:

Lehrplan 21Zyklus 3 (7.–9. Klasse) · 6Kompetenzen
  • MA.3.A.3.hGrundanspruchZu einer Funktionsgleichung Wertepaare bestimmen und in einem Koordinatensystem einzeichnen
  • MA.3.C.2.gGrundanspruchAbhängigkeit zweier Grössen mit Funktionsgraph darstellen; Graphenverläufe interpretieren (Erw: geeignete Skalierung wählen; lineare funktionale Zusammenhänge mit Term beschreiben)
  • MA.3.A.1.mBegriffe (lineare) Funktion, sichere/mögliche/unmögliche Ereignisse, Flussdiagramm, Bit, Byte; Vorsätze Mikro, Nano; Masseinheiten Dichte (kg/dm³, g/cm³)
  • MA.3.A.3.iFunktionswert zu einer gegebenen Zahl aus Wertetabelle, Graph und Funktionsgleichung bestimmen (z.B. y = 2x + 1, x = 7 → y = 15); Rechner/Software für Funktionswerte nutzen; Sachaufgaben mit Prozentangaben lösen (Steigung, Zins)
  • MA.3.C.2.fProportionale und lineare Zusammenhänge in Sachsituationen erkennen (Erw: indirekt proportionale); Wertepaare und Funktionsgraphen im Koordinatensystem darstellen; Alltagssituationen in mathematische Sprache übersetzen
  • MA.3.C.2.hWertetabellen, Diagramme, Sachtexte, Terme und Graphen einander zuordnen und interpretieren; Sachsituationen nach funktionalen, statistischen und probabilistischen Gesichtspunkten bearbeiten

Quelle: Aargauer Lehrplan Volksschule, Fachbereich Mathematik (August 2022)

Die Idee, Unbekanntes mit Buchstaben zu beschreiben, ist erstaunlich jung. Über Jahrtausende rechneten Menschen mit Zahlen, ohne Variablen zu kennen.

Die alten Babylonier lösten vor etwa 4000 Jahren bereits Gleichungen. Sie schrieben aber keine Terme auf. Stattdessen beschrieben sie Aufgaben in langen Sätzen: “Ich habe die Länge und die Breite addiert. Das Ergebnis mal sich selbst ergab …” Diese Art heisst rhetorische Algebra. Sie war umständlich und schwer lesbar.

Der griechische Mathematiker Diophantos von Alexandria machte um 250 nach Christus einen wichtigen Schritt. Er benutzte Abkürzungen für oft verwendete Wörter. Statt “Quadrat der Unbekannten” schrieb er ein Zeichen. Das war die synkopierte Algebra. Immer noch nicht perfekt, aber kürzer.

Richtig modern wurde die Sache erst im 16. Jahrhundert. Der französische Jurist und Hobby-Mathematiker François Viète hatte eine revolutionäre Idee. Er schlug 1591 vor, Buchstaben systematisch als Platzhalter zu verwenden. Vokale für Unbekanntes, Konsonanten für bekannte Grössen.

René Descartes verfeinerte das System fünfzig Jahre später. Von ihm stammt die Konvention, die du heute kennst: x,y,zx, y, z für Unbekannte und a,b,ca, b, c für feste Werte. Descartes führte auch die Hochzahlen wie x2x^2 ein.

Seitdem hat sich diese Schreibweise weltweit durchgesetzt. Ein Inder, eine Schweizerin und ein Japaner können denselben Term lesen – auch ohne gemeinsame Sprache. Terme sind die internationale Sprache der Mathematik.

Kehren wir zur Party zurück. Die Anzahl der Gäste ist noch unbekannt. In der Mathematik verwenden wir dafür Buchstaben als Platzhalter. Wir nennen sie Variablen.

Setzen wir gg für die Anzahl der Gäste ein. Dann lautet die Rechnung für die Pizzastücke: g3g \cdot 3 oder kürzer 3g3 \cdot g.

Das ist bereits ein vollständiger Term. Er enthält eine Variable (gg), eine Zahl (3) und eine Rechenoperation (Multiplikation).

Der wichtige Unterschied: Ein Term ist wie ein Rezept. Er beschreibt, was gerechnet werden soll. Eine Gleichung hingegen sagt: “Diese zwei Dinge sind gleich.”

Stell dir eine Variable wie eine Schachtel vor. Du weisst nicht, welche Zahl drin ist. Du kannst aber trotzdem damit rechnen.

Wenn jemand sagt “Nimm die Schachtel und verdopple den Inhalt”, dann schreibst du 2x2 \cdot x oder einfach 2x2x. “Nimm die Schachtel, verdopple den Inhalt und addiere fünf” wird zu 2x+52x + 5.

Die Schachtel (Variable) behält ihren Wert. Der Term beschreibt nur, was du mit diesem unbekannten Wert machst. Beim Einsetzen einer konkreten Zahl erhältst du den Termwert.

Das Wichtigste beim Aufstellen von Termen: Übersetze den Text Wort für Wort in Mathematik. Arbeite systematisch in fünf Schritten.

Damit du die passenden Rechenzeichen erkennst, hilft dir diese Übersetzungstabelle:

  • “Summe”, “mehr als”, “addiert zu”, “erhöht um” → Addition (++)
  • “Differenz”, “weniger als”, “subtrahiert”, “vermindert um” → Subtraktion (-)
  • “Produkt”, “mal”, “das Doppelte”, “das Dreifache” → Multiplikation (\cdot)
  • “Quotient”, “geteilt durch”, “ein Viertel von”, “die Hälfte” → Division (:: oder //)

Die Probe ist entscheidend. Setze eine kleine Zahl wie 2 oder 3 für die Variable ein. Rechne den Term aus. Prüfe dann im Text, ob das Ergebnis logisch stimmt.

Beispiel:

Aufgabe: Stelle einen Term auf für “Das Fünffache einer Zahl, vermindert um zwei”.

Lösung:

Die unbekannte Zahl nennen wir xx.

“Das Fünffache einer Zahl” bedeutet 5x5 \cdot x, also 5x5x.

“Vermindert um zwei” bedeutet, dass wir 2 abziehen.

5x25x - 2

Probe: Für x=3x = 3 ergibt der Term 532=152=135 \cdot 3 - 2 = 15 - 2 = 13. Das Fünffache von 3 ist 15, minus 2 ergibt 13. Stimmt!

Würdest du x=10x = 10 einsetzen, erhieltest du 5102=485 \cdot 10 - 2 = 48. Der Term beschreibt also eine ganze Familie von Rechnungen – für jede mögliche Zahl xx ein Ergebnis.

Beispiel:

Aufgabe: In einem Parkhaus stehen anfangs pp Autos. Jede Stunde fahren 8 Autos weg und 5 neue kommen. Wie viele Autos stehen nach einer Stunde im Parkhaus?

Lösung:

Startmenge: pp Autos

Veränderung pro Stunde: 8 Autos weniger, 5 Autos mehr. Insgesamt ergibt das 8+5=3-8 + 5 = -3.

Nach einer Stunde stehen also drei Autos weniger im Parkhaus als am Anfang:

p8+5=p3p - 8 + 5 = p - 3

Probe: Waren anfangs p=50p = 50 Autos im Parkhaus, stehen nach einer Stunde 503=4750 - 3 = 47 Autos dort. Das passt zum Text.

Der Term p3p - 3 beschreibt die Anzahl Autos nach einer Stunde – für jeden Anfangswert. Die Variable pp steht für den unbekannten Startwert. Bei p=100p = 100 wären es 97 Autos, bei p=20p = 20 wären es 17.

Beim Aufstellen von Termen passieren immer wieder dieselben Fehler. Wenn du sie kennst, kannst du sie vermeiden.

Beispiel:

Aufgabe: Ein Rechteck hat eine Länge, die doppelt so gross ist wie seine Breite bb. Stelle einen Term für den Umfang des Rechtecks auf.

Lösung:

Breite: bb

Länge: Das Doppelte der Breite, also 2b2b.

Der Umfang eines Rechtecks besteht aus zwei Längen und zwei Breiten:

U=2La¨nge+2BreiteU = 2 \cdot \text{Länge} + 2 \cdot \text{Breite}

Einsetzen:

U=22b+2b=4b+2b=6bU = 2 \cdot 2b + 2 \cdot b = 4b + 2b = 6b

Interpretation: Der Umfang ist immer das Sechsfache der Breite, egal wie gross das Rechteck tatsächlich ist.

Probe: Für b=5cmb = 5\,\text{cm} wäre der Umfang 65=30cm6 \cdot 5 = 30\,\text{cm}. Rechnen wir nach: Breite 5 cm, Länge 10 cm, Umfang 5+10+5+10=30cm5 + 10 + 5 + 10 = 30\,\text{cm}. Passt.

Beispiel:

Aufgabe: Ein T-Shirt kostet xx Franken. Im Sale gibt es 20 Prozent Rabatt. Stelle einen Term für den neuen Preis auf.

Lösung:

20 Prozent von xx werden abgezogen. 20 Prozent entsprechen dem Faktor 0,20{,}2:

Rabattbetrag=0,2x=0,2x\text{Rabattbetrag} = 0{,}2 \cdot x = 0{,}2x

Der neue Preis ist der alte Preis minus Rabatt:

Neuer Preis=x0,2x=0,8x\text{Neuer Preis} = x - 0{,}2x = 0{,}8x

Probe: Ein T-Shirt für x=50x = 50 Franken kostet im Sale 0,850=400{,}8 \cdot 50 = 40 Franken. Der Rabatt beträgt also 10 Franken, was 20 Prozent von 50 Franken sind.

Merke: Statt “Preis minus 20 Prozent” kannst du kürzer “80 Prozent des Preises” schreiben. Das ist der Schlüssel zu vielen Sachaufgaben mit Prozenten.

Terme verbinden Mathematik mit der realen Welt. Sie sind der erste Schritt zu einer der wichtigsten Ideen der Mathematik: Funktionen.

Eine Funktion ordnet jeder Zahl eine andere Zahl zu. Genau das macht ein Term auch. Schreibst du y=3x+2y = 3x + 2, so hast du eine Funktionsgleichung. Für jedes xx liefert der Term einen yy-Wert.

Solche Terme sind das Rückgrat vieler Anwendungen. Physiker beschreiben mit ihnen Bewegungen, Biologinnen Wachstum, Ökonomen Kosten und Erträge.

Ein Beispiel aus der Physik: Fährt ein Zug mit 5050 km/h, so ist die zurückgelegte Strecke nach tt Stunden gleich 50t50t. Der Term 50t50t beschreibt eine proportionale Zuordnung. Doppelte Zeit ergibt doppelte Strecke.

Fährt der Zug los, hat aber schon 10 km zurückgelegt, lautet der Term 50t+1050t + 10. Jetzt liegt ein linearer Zusammenhang vor. Bei t=0t = 0 ist der Zug bereits bei 10 km.

Diese Unterscheidung kommt immer wieder vor. Ohne konstanten Anteil (wie 50t50t) heisst der Zusammenhang proportional. Mit konstantem Anteil (wie 50t+1050t + 10) heisst er linear.

Kompliziertere Terme führen zu anderen Funktionstypen. Ein Term wie x2x^2 beschreibt eine quadratische Funktion. Ein Term wie 2x2^x beschreibt exponentielles Wachstum. In höheren Klassen lernst du diese kennen.

Beispiel:

Aufgabe: Eine Taxifahrt kostet eine Grundgebühr von 6 Franken plus 3,503{,}50 Franken pro Kilometer. Stelle einen Term für den Fahrpreis bei xx Kilometern auf. Berechne den Preis für 4 km und 12 km.

Lösung:

Grundgebühr (fest): 6 Franken

Kosten pro Kilometer: 3,50x=3,5x3{,}50 \cdot x = 3{,}5x Franken

Gesamtpreis:

P(x)=3,5x+6P(x) = 3{,}5x + 6

Für x=4x = 4 km:

P(4)=3,54+6=14+6=20FrankenP(4) = 3{,}5 \cdot 4 + 6 = 14 + 6 = 20\,\text{Franken}

Für x=12x = 12 km:

P(12)=3,512+6=42+6=48FrankenP(12) = 3{,}5 \cdot 12 + 6 = 42 + 6 = 48\,\text{Franken}

Der Term 3,5x+63{,}5x + 6 beschreibt einen linearen Zusammenhang. Ohne die Grundgebühr wäre er proportional. Grundgebühr und Kilometerpreis lassen sich direkt aus dem Term ablesen.

Bearbeite die folgenden Aufgaben der Reihe nach. Die Schwierigkeit steigt von oben nach unten. Die Lösungen findest du am Ende des Artikels.

  1. Stelle einen Term auf für “Eine Zahl, vermindert um 9”.
  2. Stelle einen Term auf für “Das Vierfache einer Zahl, erhöht um 11”.
  3. Schreibe den Term zu “Die Summe aus einer Zahl und ihrer Hälfte”.
  4. Ein Buch kostet bb Franken. Du kaufst 5 Stück. Wie lautet der Gesamtpreis als Term?
  5. Lisa ist aa Jahre alt. Ihr Bruder ist 3 Jahre jünger. Wie lautet der Term für das Alter des Bruders? Und für die Summe beider Alter?
  6. Ein Quadrat hat die Seitenlänge ss. Stelle Terme für den Umfang und die Fläche auf.
  7. Ein Handy-Abo kostet 20 Franken pro Monat plus 12 Rappen pro Gesprächsminute. Stelle einen Term für die monatlichen Kosten in Franken auf, wenn du mm Minuten telefonierst.
  8. Eine Zahl xx wird verdreifacht. Vom Ergebnis wird 4 abgezogen. Diese Differenz wird verdoppelt. Wie lautet der Term?
  9. In einer Klasse sind kk Kinder. Ein Drittel sind Mädchen. Stelle Terme auf für die Anzahl Mädchen und die Anzahl Jungen.
  10. Ein Rechteck hat die Breite bb. Die Länge ist um 4 cm grösser als die Breite. Stelle einen Term für den Flächeninhalt auf. Vereinfache, wenn möglich.

Ein Term ist ein mathematischer Ausdruck aus Zahlen, Variablen und Rechenzeichen. Er beschreibt eine Rechenvorschrift ohne Gleichheitszeichen.

Beim Aufstellen eines Terms übersetzt du einen Text schrittweise in mathematische Symbole. Zuerst wählst du eine Variable für die unbekannte Grösse. Dann identifizierst du die Rechenoperationen anhand von Schlüsselwörtern. Zum Schluss prüfst du deinen Term mit einer einfachen Zahl.

Besonders aufpassen musst du bei der Reihenfolge. ”aa weniger als bb” heisst bab - a, nicht aba - b. Bei zusammengesetzten Formulierungen wie “das Doppelte der Summe” brauchst du Klammern.

Terme sind der Einstieg in Funktionen. Wird ein Term gleich yy gesetzt, beschreibt er, wie yy von xx abhängt. Damit öffnest du die Tür zu fast allen mathematischen Modellen in Schule und Wissenschaft.

❓ Frage:
Stelle einen Term auf: “Eine Zahl wird verdreifacht und dann um 7 erhöht.”
Lösung anzeigen
Der Term lautet 3x+73x + 7. Die Zahl xx wird zuerst mit 3 multipliziert (verdreifacht), dann wird 7 addiert (erhöht).
❓ Frage:
Was bedeutet der Term n42\dfrac{n}{4} - 2 in Worten?
Lösung anzeigen
Ein Viertel einer Zahl nn, vermindert um 2. Oder: Die Zahl nn wird durch 4 geteilt, dann werden 2 abgezogen.
❓ Frage:
Ein Kinoticket kostet kk Franken. Für Kinder gibt es 3 Franken Rabatt. Wie lautet der Term für den Kinderpreis?
Lösung anzeigen
Der Term lautet k3k - 3. Vom normalen Preis kk werden 3 Franken abgezogen.
❓ Frage:
Welcher Term gehört zu “Das Doppelte der Summe aus xx und 5”?
Lösung anzeigen
Der Term lautet 2(x+5)2 \cdot (x + 5). Die Klammer ist wichtig, weil erst die Summe gebildet und dann verdoppelt wird. Ohne Klammer wäre 2x+52x + 5 etwas anderes.
❓ Frage:
Berechne den Wert des Terms 4x34x - 3 für x=6x = 6.
Lösung anzeigen
Einsetzen: 463=243=214 \cdot 6 - 3 = 24 - 3 = 21. Der Termwert ist 21.

Mit Termen hast du das Werkzeug, um reale Situationen mathematisch zu beschreiben. Der nächste Schritt: Zwei Terme gleichsetzen. Dann entsteht eine Gleichung.

Gleichungen lösen heisst, den Wert der Variablen zu finden, für den beide Seiten denselben Wert haben. Diese Fähigkeit brauchst du in der Physik, Chemie, Wirtschaft und im Alltag. Später kommen Funktionen, Formeln für Flächen und Volumen sowie Gleichungssysteme mit mehreren Unbekannten dazu. Alles baut auf dem Fundament auf, das du gerade gelegt hast.

1. Variable xx. “Vermindert um 9” bedeutet minus 9.

x9x - 9

2. Variable xx. Zuerst vervierfachen, dann 11 addieren.

4x+114x + 11

3. Die Zahl ist xx, ihre Hälfte ist x2\dfrac{x}{2}. Summe heisst addieren.

x+x2x + \dfrac{x}{2}

Man kann den Term auch zusammenfassen zu 3x2\dfrac{3x}{2}, weil x=2x2x = \dfrac{2x}{2} ist.

4. Preis pro Buch: bb Franken. Fünf Stück kosten das Fünffache.

5b5b

5. Lisa ist aa Jahre alt. Der Bruder ist 3 Jahre jünger, also a3a - 3 Jahre alt. Die Summe beider Alter:

a+(a3)=2a3a + (a - 3) = 2a - 3

6. Quadrat mit Seitenlänge ss. Der Umfang besteht aus vier gleichen Seiten:

U=4sU = 4s

Der Flächeninhalt ist die Seitenlänge mal sich selbst:

A=ss=s2A = s \cdot s = s^2

7. Grundgebühr: 20 Franken. Pro Minute fallen 12 Rappen an, das sind 0,120{,}12 Franken. Für mm Minuten ergibt das 0,12m=0,12m0{,}12 \cdot m = 0{,}12m Franken. Gesamtkosten:

K=0,12m+20K = 0{,}12m + 20

8. Schritt für Schritt: xx verdreifachen ergibt 3x3x. Davon 4 abziehen ergibt 3x43x - 4. Das Ergebnis verdoppeln heisst, mit 2 multiplizieren. Wichtig: Das ganze bisherige Ergebnis wird verdoppelt, also brauchst du eine Klammer.

2(3x4)=6x82 \cdot (3x - 4) = 6x - 8

9. Anzahl Kinder: kk. Ein Drittel sind Mädchen:

Ma¨dchen=k3\text{Mädchen} = \dfrac{k}{3}

Die restlichen zwei Drittel sind Jungen:

Jungen=kk3=2k3\text{Jungen} = k - \dfrac{k}{3} = \dfrac{2k}{3}

10. Breite: bb. Länge: um 4 cm grösser als die Breite, also b+4b + 4. Flächeninhalt ist Länge mal Breite:

A=b(b+4)A = b \cdot (b + 4)

Du kannst die Klammer auflösen, indem du bb mit jedem Summanden multiplizierst:

A=b2+4bA = b^2 + 4b

Beide Formen sind richtig. Die Form b2+4bb^2 + 4b zeigt, dass sich die Fläche aus einem Quadrat (b2b^2) und einem Rechteck (4b4b) zusammensetzt.

Quellen

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