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Sinus- und Kosinusfunktion einfach erklärt: Schwingungen verstehen und berechnen

Stell dir vor, du sitzt auf einem Riesenrad. Während sich das Rad gleichmässig dreht, bewegst du dich mal nach oben, mal nach unten – und das immer wieder in der gleichen Abfolge. Deine Höhe über dem Boden ändert sich dabei nicht zufällig, sondern folgt einem ganz bestimmten Muster: einer Wellenbewegung. Diese Wellenbewegung begegnet uns überall – beim Schall, beim Licht, bei Gezeiten und sogar beim Herzschlag. In der Mathematik beschreiben wir solche regelmässigen Schwingungen mit zwei besonderen Funktionen: der Sinusfunktion und der Kosinusfunktion. In diesem Artikel lernst du, wie diese Funktionen aufgebaut sind, wie du ihre Graphen zeichnest und wie du mit ihnen rechnest.

Kehren wir zum Riesenrad zurück. Das Rad hat einen bestimmten Radius – sagen wir r=10mr = 10 \, \text{m}. Die Achse des Rades liegt auf einer Höhe von 10m10 \, \text{m} über dem Boden. Wenn du ganz unten bist, befindest du dich auf Bodenhöhe (0m0 \, \text{m}). Ganz oben erreichst du 20m20 \, \text{m}.

Jetzt kommt der mathematische Trick: Wir betrachten nicht das ganze Rad, sondern stellen uns einen Kreis mit Radius 11 vor – den sogenannten Einheitskreis. Dieser Kreis hat seinen Mittelpunkt im Koordinatenursprung. Wenn sich ein Punkt auf diesem Kreis bewegt, können wir seine Position durch den Winkel α\alpha beschreiben, den er zur positiven xx-Achse bildet.

Die Koordinaten dieses Punktes sind genau die Werte, die uns interessieren:

  • Die xx-Koordinate entspricht dem Kosinus des Winkels: x=cos(α)x = \cos(\alpha)
  • Die yy-Koordinate entspricht dem Sinus des Winkels: y=sin(α)y = \sin(\alpha)

Der Einheitskreis ist also die geometrische Grundlage für Sinus und Kosinus. Aus der Drehbewegung auf dem Kreis entsteht eine Wellenbewegung – und genau diese beschreiben die Sinus- und Kosinusfunktion.

Die Sinusfunktion ordnet jedem Winkel xx einen Wert yy zu. Wir schreiben:

f(x)=sin(x)f(x) = \sin(x)

Dabei ist xx der Winkel, gemessen im Bogenmass. Das Bogenmass ist eine andere Art, Winkel anzugeben. Statt 180°180° schreiben wir π\pi, statt 360°360° schreiben wir 2π2\pi. Diese Schreibweise ist in der höheren Mathematik Standard.

Wenn du für verschiedene Winkel xx den Wert sin(x)\sin(x) berechnest und die Punkte verbindest, entsteht eine charakteristische Wellenkurve. Sie beginnt bei (0,0)(0, 0), steigt bis zum Maximum bei (π2,1)\left(\frac{\pi}{2}, 1\right), fällt durch (π,0)(\pi, 0) bis zum Minimum bei (3π2,1)\left(\frac{3\pi}{2}, -1\right) und kehrt bei (2π,0)(2\pi, 0) zum Ausgangswert zurück.

Diese Wellenbewegung wiederholt sich dann unendlich – sowohl nach rechts als auch nach links. Man sagt: Die Sinusfunktion ist periodisch mit der Periode 2π2\pi.

EigenschaftWert
DefinitionsbereichR\mathbb{R} (alle reellen Zahlen)
Wertebereich[1,1][-1, 1]
Periode2π2\pi
Nullstellenx=kπx = k \cdot \pi mit kZk \in \mathbb{Z}
Maximumy=1y = 1 bei x=π2+k2πx = \frac{\pi}{2} + k \cdot 2\pi
Minimumy=1y = -1 bei x=3π2+k2πx = \frac{3\pi}{2} + k \cdot 2\pi
SymmetriePunktsymmetrisch zum Ursprung

Die Punktsymmetrie bedeutet: Wenn du den Graphen um 180°180° um den Ursprung drehst, sieht er genauso aus wie vorher. Mathematisch drücken wir das so aus: sin(x)=sin(x)\sin(-x) = -\sin(x). Funktionen mit dieser Eigenschaft heissen ungerade Funktionen.

Die Kosinusfunktion funktioniert ganz ähnlich. Wir schreiben:

g(x)=cos(x)g(x) = \cos(x)

Auch hier ist xx der Winkel im Bogenmass.

Der Kosinusgraph sieht aus wie eine verschobene Sinuskurve. Er beginnt bei (0,1)(0, 1) – also am Maximum. Von dort fällt er durch (π2,0)\left(\frac{\pi}{2}, 0\right) zum Minimum bei (π,1)(\pi, -1), steigt durch (3π2,0)\left(\frac{3\pi}{2}, 0\right) und erreicht bei (2π,1)(2\pi, 1) wieder das Maximum.

Tatsächlich ist der Kosinusgraph nichts anderes als der Sinusgraph, der um π2\frac{\pi}{2} nach links verschoben wurde. Es gilt:

cos(x)=sin(x+π2)\cos(x) = \sin\left(x + \frac{\pi}{2}\right)

EigenschaftWert
DefinitionsbereichR\mathbb{R} (alle reellen Zahlen)
Wertebereich[1,1][-1, 1]
Periode2π2\pi
Nullstellenx=π2+kπx = \frac{\pi}{2} + k \cdot \pi mit kZk \in \mathbb{Z}
Maximumy=1y = 1 bei x=k2πx = k \cdot 2\pi
Minimumy=1y = -1 bei x=π+k2πx = \pi + k \cdot 2\pi
SymmetrieAchsensymmetrisch zur yy-Achse

Die Achsensymmetrie bedeutet: Spiegelst du den Graphen an der yy-Achse, bleibt er gleich. Mathematisch: cos(x)=cos(x)\cos(-x) = \cos(x). Solche Funktionen heissen gerade Funktionen.

DEFINITION

Die Sinusfunktion f(x)=sin(x)f(x) = \sin(x) und die Kosinusfunktion g(x)=cos(x)g(x) = \cos(x) sind periodische Funktionen mit der Periode 2π2\pi. Beide haben den Wertebereich [1,1][-1, 1]. Der Sinusgraph startet bei (0,0)(0, 0) und ist punktsymmetrisch zum Ursprung. Der Kosinusgraph startet bei (0,1)(0, 1) und ist achsensymmetrisch zur yy-Achse. Beide Funktionen beschreiben Wellenbewegungen und basieren auf dem Einheitskreis.

Transformationen: Amplitude, Periode und Verschiebung

Abschnitt betitelt „Transformationen: Amplitude, Periode und Verschiebung“

Die Standardfunktionen sin(x)\sin(x) und cos(x)\cos(x) sind nur der Anfang. In der Praxis begegnen dir oft veränderte Varianten. Die allgemeine Form lautet:

f(x)=asin(b(xc))+df(x) = a \cdot \sin(b \cdot (x - c)) + d

Jeder Parameter verändert den Graphen auf eine bestimmte Weise:

Der Faktor aa vor der Sinusfunktion streckt oder staucht den Graphen in yy-Richtung. Der Betrag a|a| heisst Amplitude. Er gibt an, wie weit der Graph vom Mittelwert nach oben und unten ausschlägt.

  • Bei a=2a = 2 schwankt der Graph zwischen 2-2 und 22.
  • Bei a=0,5a = 0{,}5 schwankt er nur zwischen 0,5-0{,}5 und 0,50{,}5.
  • Bei a<0a < 0 wird der Graph zusätzlich an der xx-Achse gespiegelt.

Der Faktor bb im Argument verändert die Periode der Funktion. Die neue Periode berechnet sich als:

T=2πbT = \frac{2\pi}{|b|}

  • Bei b=2b = 2 beträgt die Periode nur noch π\pi. Der Graph schwingt doppelt so schnell.
  • Bei b=0,5b = 0{,}5 beträgt die Periode 4π4\pi. Der Graph schwingt langsamer.

Der Parameter cc – die horizontale Verschiebung

Abschnitt betitelt „Der Parameter ccc – die horizontale Verschiebung“

Der Wert cc verschiebt den Graphen entlang der xx-Achse.

  • Bei c>0c > 0 verschiebt sich der Graph nach rechts.
  • Bei c<0c < 0 verschiebt sich der Graph nach links.

Diese Verschiebung heisst auch Phasenverschiebung.

Der Summand dd verschiebt den gesamten Graphen nach oben oder unten. Die Mittellinie liegt dann nicht mehr bei y=0y = 0, sondern bei y=dy = d.

Fehler 1: Grad und Bogenmass verwechseln Der Taschenrechner muss auf das richtige Winkelmass eingestellt sein. Wenn du sin(90)\sin(90) eingibst und 0,8940{,}894 erhältst, ist der Rechner auf Bogenmass eingestellt. Im Gradmodus wäre das Ergebnis 11. Überprüfe immer die Einstellung (DEG für Grad, RAD für Bogenmass).

Fehler 2: Vorzeichen bei Transformationen vergessen Bei f(x)=sin(x2)f(x) = \sin(x - 2) verschiebt sich der Graph nach rechts, nicht nach links. Das Minuszeichen im Argument wirkt “umgekehrt”. Merke dir: (xc)(x - c) bedeutet Verschiebung um cc nach rechts.

Fehler 3: Periode falsch berechnen Die Periode ist 2πb\frac{2\pi}{|b|}, nicht 2πb\frac{2\pi}{b} oder 2πb2\pi \cdot b. Bei f(x)=sin(3x)f(x) = \sin(3x) ist die Periode 2π3\frac{2\pi}{3}, nicht 6π6\pi.

Beispiel 1: Funktionswerte berechnen

Aufgabe: Berechne sin(π6)\sin\left(\frac{\pi}{6}\right) und cos(π3)\cos\left(\frac{\pi}{3}\right).

Lösung:

Diese Werte gehören zu den Standardwinkeln, die du auswendig kennen solltest.

Der Winkel π6\frac{\pi}{6} entspricht 30°30°. Aus dem Einheitskreis oder dem gleichseitigen Dreieck folgt:

sin(π6)=12\sin\left(\frac{\pi}{6}\right) = \frac{1}{2}

Der Winkel π3\frac{\pi}{3} entspricht 60°60°. Hier gilt:

cos(π3)=12\cos\left(\frac{\pi}{3}\right) = \frac{1}{2}

Wichtige Standardwerte zum Merken:

Winkel00π6\frac{\pi}{6}π4\frac{\pi}{4}π3\frac{\pi}{3}π2\frac{\pi}{2}
sin\sin0012\frac{1}{2}22\frac{\sqrt{2}}{2}32\frac{\sqrt{3}}{2}11
cos\cos1132\frac{\sqrt{3}}{2}22\frac{\sqrt{2}}{2}12\frac{1}{2}00
Beispiel 2: Eigenschaften einer transformierten Funktion bestimmen

Aufgabe: Gegeben ist die Funktion f(x)=3sin(2x)+1f(x) = 3 \cdot \sin(2x) + 1. Bestimme Amplitude, Periode, Wertebereich und Mittellinie.

Lösung:

Wir vergleichen mit der allgemeinen Form f(x)=asin(b(xc))+df(x) = a \cdot \sin(b \cdot (x - c)) + d:

  • a=3a = 3
  • b=2b = 2
  • c=0c = 0
  • d=1d = 1

Amplitude:

a=3=3|a| = |3| = 3

Der Graph schwingt um 33 Einheiten nach oben und unten von der Mittellinie aus.

Periode:

T=2πb=2π2=πT = \frac{2\pi}{|b|} = \frac{2\pi}{2} = \pi

Eine vollständige Schwingung dauert π\pi Einheiten.

Mittellinie:

y=d=1y = d = 1

Die Mittellinie liegt bei y=1y = 1.

Wertebereich:

Der Graph schwankt um die Mittellinie (y=1y = 1) mit Amplitude 33:

  • Maximum: 1+3=41 + 3 = 4
  • Minimum: 13=21 - 3 = -2

Wertebereich=[2,4]\text{Wertebereich} = [-2, 4]

Beispiel 3: Gleichung einer Sinusfunktion aufstellen

Aufgabe: Eine Sinusfunktion hat folgende Eigenschaften:

  • Amplitude: 22
  • Periode: 4π4\pi
  • Mittellinie: y=1y = -1
  • Der Graph beginnt bei x=0x = 0 in der Mittellinie und steigt zunächst an.

Stelle die Funktionsgleichung auf.

Lösung:

Schritt 1: Amplitude bestimmen

Die Amplitude ist 22, also a=2a = 2.

Schritt 2: Parameter bb aus der Periode berechnen

T=2πb=4πT = \frac{2\pi}{|b|} = 4\pi

Wir lösen nach bb auf:

b=2π4π=12|b| = \frac{2\pi}{4\pi} = \frac{1}{2}

Also b=12b = \frac{1}{2} (positiv, da keine Spiegelung erwähnt).

Schritt 3: Vertikale Verschiebung

Die Mittellinie liegt bei y=1y = -1, also d=1d = -1.

Schritt 4: Horizontale Verschiebung prüfen

Der Graph beginnt bei x=0x = 0 in der Mittellinie und steigt an. Das entspricht genau dem Verhalten der Standardsinusfunktion. Also c=0c = 0.

Ergebnis:

f(x)=2sin(12x)1f(x) = 2 \cdot \sin\left(\frac{1}{2}x\right) - 1

Beispiel 4: Anwendung – Tageslänge modellieren

Aufgabe: Die Tageslänge in einer Stadt schwankt im Laufe des Jahres zwischen 88 Stunden (kürzester Tag) und 1616 Stunden (längster Tag). Am 21. März beträgt die Tageslänge 1212 Stunden und nimmt zu. Modelliere die Tageslänge L(t)L(t) als Kosinusfunktion, wobei tt die Anzahl der Tage seit dem 1. Januar ist.

Lösung:

Schritt 1: Amplitude und Mittellinie

  • Maximum: 1616 Stunden
  • Minimum: 88 Stunden
  • Mittellinie: 16+82=12\frac{16 + 8}{2} = 12 Stunden
  • Amplitude: 1682=4\frac{16 - 8}{2} = 4 Stunden

Schritt 2: Periode

Ein Jahr hat 365365 Tage. Also T=365T = 365.

b=2π365b = \frac{2\pi}{365}

Schritt 3: Phasenverschiebung

Am 21. März (t=80t = 80) liegt die Tageslänge bei 1212 Stunden (Mittellinie) und steigt. Bei einer Kosinusfunktion ist der Wert an der Mittellinie, wenn das Argument π2\frac{\pi}{2} oder 3π2\frac{3\pi}{2} beträgt.

Da die Tageslänge steigt, muss die Kosinusfunktion von unten durch die Mittellinie gehen. Das passiert bei 3π2\frac{3\pi}{2} (Kosinus steigt danach).

Wir setzen an:

2π365(80c)=3π2\frac{2\pi}{365} \cdot (80 - c) = \frac{3\pi}{2}

80c=3π23652π=33654=273,7580 - c = \frac{3\pi}{2} \cdot \frac{365}{2\pi} = \frac{3 \cdot 365}{4} = 273{,}75

c=80273,75=193,75c = 80 - 273{,}75 = -193{,}75

Ergebnis:

L(t)=4cos(2π365(t+193,75))+12L(t) = 4 \cdot \cos\left(\frac{2\pi}{365} \cdot (t + 193{,}75)\right) + 12

Oder alternativ mit Sinus (da cos(x)=sin(x+π2)\cos(x) = \sin(x + \frac{\pi}{2})) lässt sich das Modell anpassen. Die Kosinusform zeigt, wie reale Phänomene durch trigonometrische Funktionen beschrieben werden.

  • Sinus und Kosinus sind periodische Funktionen mit Periode 2π2\pi und Wertebereich [1,1][-1, 1].
  • Der Einheitskreis ist die geometrische Grundlage: cos(α)\cos(\alpha) ist die xx-Koordinate, sin(α)\sin(\alpha) die yy-Koordinate eines Punktes auf dem Kreis.
  • Die allgemeine Form f(x)=asin(b(xc))+df(x) = a \cdot \sin(b(x-c)) + d beschreibt Transformationen: a|a| ist die Amplitude, 2πb\frac{2\pi}{|b|} die Periode, cc die horizontale und dd die vertikale Verschiebung.
  • Symmetrie: Sinus ist punktsymmetrisch (ungerade Funktion), Kosinus ist achsensymmetrisch (gerade Funktion).
  • Standardwerte für Winkel wie 00, π6\frac{\pi}{6}, π4\frac{\pi}{4}, π3\frac{\pi}{3}, π2\frac{\pi}{2} solltest du auswendig kennen.
❓ Frage: Welchen Wertebereich hat die Funktion f(x)=2sin(x)3f(x) = 2\sin(x) - 3?
Lösung anzeigen

Die Standardsinusfunktion hat den Wertebereich [1,1][-1, 1].

Multiplizieren mit 22 ergibt: [2,2][-2, 2].

Subtrahieren von 33 verschiebt den Bereich nach unten: [23,23]=[5,1][-2 - 3, 2 - 3] = [-5, -1].

Antwort: Der Wertebereich ist [5,1][-5, -1].

❓ Frage: Bestimme die Periode der Funktion g(x)=cos(4x)g(x) = \cos(4x).
Lösung anzeigen

Die Periode berechnet sich mit der Formel T=2πbT = \frac{2\pi}{|b|}.

Hier ist b=4b = 4.

T=2π4=π2T = \frac{2\pi}{4} = \frac{\pi}{2}

Antwort: Die Periode beträgt π2\frac{\pi}{2}.

❓ Frage: Ist die Funktion h(x)=sin(x)cos(x)h(x) = \sin(x) \cdot \cos(x) eine gerade, ungerade oder keine von beiden Funktionen?
Lösung anzeigen

Wir prüfen h(x)h(-x):

h(x)=sin(x)cos(x)=(sin(x))cos(x)=sin(x)cos(x)=h(x)h(-x) = \sin(-x) \cdot \cos(-x) = (-\sin(x)) \cdot \cos(x) = -\sin(x) \cdot \cos(x) = -h(x)

Da h(x)=h(x)h(-x) = -h(x) gilt, ist hh eine ungerade Funktion (punktsymmetrisch zum Ursprung).

Mit Sinus und Kosinus hast du zwei fundamentale Funktionen kennengelernt, die in der Mathematik und den Naturwissenschaften eine zentrale Rolle spielen. Im weiteren Verlauf wirst du die Tangensfunktion kennenlernen, die als Quotient tan(x)=sin(x)cos(x)\tan(x) = \frac{\sin(x)}{\cos(x)} definiert ist. Ausserdem warten trigonometrische Gleichungen auf dich, bei denen du Gleichungen wie sin(x)=0,5\sin(x) = 0{,}5 lösen musst. Diese Fähigkeiten sind die Grundlage für die Analysis in der Oberstufe, wo du lernst, Sinus- und Kosinusfunktionen abzuleiten und zu integrieren.